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Heftl/FUNKSCHAU 1961 4

KURZ UND ULTRAKURZ

Keine zusätzlichen Fernsehprogramme am 1. Januar. Das Bundesverfassungsgericht erließ am 17.. Dezember eine Einst- weilige Anordnung, nach der bis zur Verkündung des Urteils im Fernsehstreit Bund/Länder, die für den 28. Februar in Aus- sicht genommen wurde, keine weiteren Fernsehprogramme im Bundesgebiet ausgestrahlt werden dürfen, gleichgültig von welchem Urheber sie auch stammen mögen. Damit ist sowohl der vom Bund gegründeten Deutschland-Fernsehen GmbH als auch den Rundfunkanstalten untersagt, das Zweite und das ntunde (Dritte) Fernsehprogramm am 1. Januar anlaufen zu lassen.

BBC plant Farbfernsehen. In Ergänzung unserer Meldung „Bereit für das Farbfernsehen“ in FUNKSCHAU 1960, Heft 23, Kurz und Ultrakurz, wird bekannt, daß die BBC bei der Britischen Regierung um Genehmigung für das Aussenden von Farbfernsehprogrammen einkommen wird. Als möglicher Beginn wird der Monat November 1961 genannt (fünfundzwanzigjähriges Jubiläum des BBC-Fern- sehens); vorgesehen sind Farbprogramme von täglich einer Stunde Dauer nach dem kompatiblen NTSC-Verfahren, wobei mit 405 Zei- len über vorhandene Sender in den jetzt benutzten Kanälen des Bereiches I gearbeitet werden soll. Die englische Fernsehgeräte- industrie zeigt sich von diesem Vorhaben überrascht und be- fürchtet, nicht rechtzeitig preiswerte Farbfernsehgeräte liefern zu können. Auch der Einzelhandel äußert Bedenken; er wünscht vor- her feste Zusagen hinsichtlich der Lieferung von Farbfernsehemp- fängern. Übrigens wurde erwartet, daß die BBC das Farbfern- sehen nicht vor 1964 und dann mit 625 Zeilen im UHF-Bereich be- ginnen würde.

Temperaturfeste Transistoren. Die Westinghouse Corp., Houston Texas, erprobt gegenwärtig Silizium-Karbid-Transistoren, deren Kristalltemperatur bis 340° C betragen darf. Sie sind ausschließlich für kommerzielle und militärische Spezialzwecke vorgesehen.

Kurzwellen-Breitband-Leistungsverstärker. Marconis (Chelms- ford) entwickelten einen Kurzwellen-Breitbandverstärker für den Bereich 1,5 bis 24 MHz. Als Sender-Leistungsendstufe liefert er bei Einseitenbandbetrieb etwa 1,4 kW konstant über diesen Bereich, ohne daß er bei Frequenzwechsel des Steuersenders nachgestimmt werden muß. Zwei Verstärkerstufen dieser Art, über ein Anpas- sungsgerät parallel auf eine 10,68 m lange Peitschenantenne ge- schaltet, sind an Bord des Kabellegers „Monarch“ eingebaut.

Zuschauer-„Meß“-Geräte. Die neue Zuschauerforschungs-Gesell- schaft Infratam wird nach dem Beginn weiterer Fernsehprogramme im Bundesgebiet mit der quantitativen Zuschauerforschung be- ginnen (FUNKSCHAU 1960, Heft 23, Kurznachrichten). Die dabei benutzten Meßgeräte werden an den Fernsehempfängern der nach einem soziologischen Schlüssel ausgewählten und für die gesamte Zuschauerschaft repräsentativen Teilnehmer angebracht. Sie zeich- nen fortlaufend auf, wann, wie lange und auf welches Programm der jeweilige Empfänger eingestellt war. Geräte dieser Art mit den Namen Tammeter und Telemeter sind in den USA seit Jahren in Betrieb.

Der Südwestfunk teilt mit, daß für den durch Bundesgesetz vor- gesehenen Sender „Deutschlandfunk“ nicht die Frequenz 1016 kHz zur Verfügung gestellt werden soll, sondern die Frequenz 1538 kHz (= 195 m), die bisher vom Gleichwellennetz Ravensburg, Reut- lingen und Bad Dürrheim benutzt wird. (FUNKSCHAU_ 1960, Heft 22, S. *1144, Kurz-Nachrichten.)

Im Bundeskartellamt fand am 12. und 13. Dezember eine Bespre- chung mit denjenigen Herstellen von Rundfunk- und Fernseh- geräten, die die Preise für ihre Erzeugnisse gebunden haben, und den Vertretern des Groß- und Einzelhandels statt. Die Industrie teilte mit, daß der Lagerbestand an Fernsehempfängern bei den Herstellern eine Monatsproduktion nicht übersteigt und daher als normal zu bezeichnen ist. Auch die Vertreter der Handelsverbände berichteten, daß die Bestände des Groß- und Einzelhandels keine Gefahr bilden. Trotz erheblich gestiegener Fabrikationskosten wollen die Hersteller die Preise für 53-cm-Geräte, die weitest- gehend mit UHF-Tuner ausgestattet sind, stabil halten. Die Vor- bereitungen von Industrie und Handel für die Umrüstung der in Betrieb befindlichen Fernsehgeräte zum Empfang weiterer Fern- sehprogramme sind in vollem Gange und stellen den gesamten Wirtschaftszweig einschließlich der Antennenhersteller vor eine große zusätzliche Aufgabe.

Rundfunk- und Fernsehteilnehmer am 1. Dezember 1960 A) Rundfunkteilnehmer

15 005 558 (+ 57 095) 848 761 (+ 1569)

B) Fernsehteilnehmer

4 258 799 (+ 107 048) 239137 (+ 6811)

Bundesrepublik Westberlin

zusammen 15 854 319 (+ 58 664) 4 497 936 (+ 113 859)

...„ heute also schon über 4,5 Millionen Fernsehteilnehmer!

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Das Fotokopieren aus der FUNKSCHAU ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages gestattet. Sie gilt als erteilt, wenn jedes Fotokopierblatt mit einer 10-Pf-Wert- marke versehen wird (von der Inkassostelle für Fotokopiegebühren, Frankfurt/Main, Gr. Hirschgraben 17/19, zu beziehen). Mit der Einsendung von Beiträgen übertragen die Verfasser dem Verlag auch das Recht, die Genehmigung zum Fotokopieren laut Rahmenabkommen vom 14. 6. 1958 zu erteilen.

FUNKSCHAU 1961 / Heft 1

5

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KURZ-NACHRICHTEN

Die ungarische Industrie stellte im ersten Halbjahr 1960 knapp 61 000 Fernsehempfänger her (+ 75 % gegenüber dem 1. Halbjahr 1959). * Franz Geronimi, Radiofachhändler aus Davos, hat als 1000. Schweizer Fachhändler die Fernseh-Installationskonzession erworben. * In den zwölf Monaten Juli 1959 bis einschl. Juni 1960 produzierte die australische Industrie 441 000 Fernsehempfänger (+ 124 000 gegenüber der Vorjahrsperiode). 24 000 der neuen Emp- fänger waren noch mit 43-cm-Bildröhre ausgestattet. * Die halb- staatliche japanische Rundfunk/Fernsehgesellschaft NHK sendet täglich in Tokio 50 Minuten und in Osaka 29 Minuten Farbfernseh- programme. * Präzisions-Widerstände mit sehr geringem Tempe- raturkoeffizienten in Drahtausführung auf Keramikkörper und hermetisch gekapselt werden von der Alma Component Ltd., Lon- don, hergestellt. Pro 1°C Temperaturänderung variiert der Wider- standswert im Verhältnis 1 : 10%. & Die Deutsche Bundespost unter- hält z. Z. 64 Funkstörungsmeßstellen im Gebiet der Bundesrepublik und in Westberlin. * Etwa fünfzig Prozent aller in Schweden ver- kauften Fernsehempfänger stammen aus schwedischen Fabriken (1957: 35 %), sie werden allerdings überwiegend aus importierten

Bauteilen gefertigt. Die Kapazität der schwedischen Fernsehgeräte- industrie ist schon so groß, daß sie wegen des jetzt etwas lang- sameren Anstieges der Fernsehteilnehmerzahlen bald im Export aktiv werden muß. * Im 2. Quartal 1960 wurden in Großbritannien 16 Millionen Schallplatten produziert, darunter immer noch 0,7 Mil- lionen Schellackplatten mit 78 .U/min. * Ein interessanter Kurz- wellensender: Radio Kuwait (Persischer Golf) auf 4967,5 kHz, täg- lich 3.30 bis 8 Uhr und 10 bis 22 Uhr. * Der vor Kopenhagen schwimmende UKW-Werbefunksender Radio Mercur will, soweit es die gesetzlichen Bestimmungen zulassen, einige kleine ortsfeste UKW-Sender innerhalb Dänemarks aufstellen und betreiben. * Neue Fertigungsverfahren erlaubten bei der IBM die Herstellung von Tunnel-Dioden mit Schaltgeschwindigkeiten von 0,4 Nano- sekunden. Damit aufgebaute binäre Trigger arbeiten mit Wieder- holungsraten bis 300 MHz.

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vereinigt mit dem Herausgegeben vom FRANZIS-VERLAG MÜNCHEN RADIO-MAGAZIN Verlag der G. Franz'schen Buchdruckerei G. Emil Mayer Verlagsleitung: Erich Schwandt - Redaktion: Otto Limann, Karl Tetzner Anzeigenleiter u. stellvertretender Verlagsleiter: Paul Walde - Besitzer: G. Emil Mayer, Buchdruckerei-Besitzer und Verleger, München (1%), Erben Dr. Ernst Mayer (%) Erscheint zweimal monatlich, und zwar am 5. und 20. eines jed. Monats. Zu beziehen durch den Buc- und Zeitschriftenhandel, unmittelbar vom Verlag und durch die Post. Monats-Bezugspreis 2.80 DM (einschl. Postzeitungsgebühr) zuzügl. 6 Pf Zustellgebühr. Preis des Einzelheftes 1.40 DM. Jahresbezugspreis 32 DM. Redaktion, Vertrieb und Anzeigenverwaltung: Franzis-Verlag. München 37, Postfach (Karlstr. 35). Fernruf 55 1625/27. Postscheckkonto München 5758. Hamburger Redaktion: Hamburg-Meiendorf, Künnekestr. 20 Fernr. 638399 Berliner Geschäftsstelle: Berlin W 35, Potsdamer Str. 145.— Fernr. 24 52 44. Postscheckkonto: Berlin-West Nr. 622 66. Verantwortlich für den Textteil: Ing. Otto Limann; für den Anzeigenteil: Paul Walde, München. Anzeigenpreise nach Preisliste Nr. 11. Ver- antwortlich für die Osterreich-Ausgabe: Ing. Ludwig Ratheiser, Wien. Auslandsvertretungen: Belgien: De Internationale Pers, Berchem-Ant- werpen, Cogels-Osylei 40. Niederlande: De Muiderkring, Bussum. Nijverheidswerf 19-21. Österreich: Verlag Ing. Walter Erb, Wien VI, Mariahilfer Straße 71. Schweiz: Verlag H. Thali & Cie., Hitzkirch (Luzern). Alleiniges Nachdruckredht, auch auszugsweise, für Holland wurde dem Radio Bulletin, Bussum, für Österreih Herrn Ingenieur Ludwig Ratheiser, Wien, übertragen. Druck: G. Franz’sche Buchdruckerei G. Emil Mayer, München 37, Karlstr. 35. Fernsprecher: 55 16 25/26/27.

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Heft1l/FUNKSCHAU 1961

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Beiefe an die FUNKSCHAU- Redaktion

Nachstehend veröffentlichen wir Briefe unserer Leser, bei denen wir ein allgemeines Interesse annehmen. Die einzelnen Zuschriften enthalten die Meinung des betreffenden Lesers, die mit der der Redaktion nicht über- einzustimmen braucht.

Fortschritt bei Tonbandgeräten

Als 1956/57 die Bandgeschwindigkeit von 9,5 cm/sec für Musik- aufnahmen wegen des relativ guten Frequenzganges allgemein empfohlen wurde, wagten es „rückständige“ Leute zu behaupten, daß für gute Aufnahmen nicht nur der Frequenzgang, sondern auch die Dynamik zu schlecht seien. Sie blieben bei 19,5 cm/sec und dabei relativ guter Dynamik (7...10 u Luftspalt, z. B. KL-15- Tonköpfe). Die Antwort der Industrie bestand in der Einführung von Köpfen mit 4u Luftspalt. Dies verbesserte zwar den Fre quenzgang, ließ aber die Dynamik noch schlechter werden; da nützt dann auch eine Bandgeschwindigkeit von 19 cm/sec nichts mehr.

Weil nun andererseits die Bandgeschwindigkeit von 4,75 cm/sec nicht ganz für Qualitätsaufnahmen geeignet war, kam die Industrie mit der Vierspur-Technik heraus.

Heute jedoch macht man nicht jene Köpfe mit 4 u Luftspalt, jene 4,75 cm/sec und die Vierspur-Technik für die minderwertige Auf- nahmequalität verantwortlich, sondern gewisse „drop outs“ auf den Tonbändern. Es ist daher unbedingt zur Rückkehr zu 7-u-Ton- köpfen, Zweispur-Technik und 19cm/sec zu raten. Auch dann beträgt der Preis einer Eigenaufnahme nur ein Viertel des Schall- plattenpreises, selbst mit Gema-Gebühr.

Eine Grenzfrequenz von 12 kHz, wie sie beim UKW-Rundfunk verwendet wird, genügt auch für gute Violinaufnahmen; warum also höhere Grenzfrequenzen als 12 kHz, wenn sie nie ausgenützt werden? Besser wäre statt dessen etwas mehr Dynamik.

Ein weiterer sehr kritischer Punkt ist die Aussteuerungskon- trolle. Wer sich bei dem heutigen geringen Dynamikbereich auf das Magische Auge verläßt, kann überzeugt sein, daß er weit von den optimalen Bedingungen entfernt ist. Besser wären Anzeigeinstru- mente; das einzig wirklich gute ist jedoch: Hinterbandkontrolle! Der zweite Hörkopf lohnt sich, eine verdorbene Aufnahme be- reitet ernsthaften Tonjägern viel Ärger.

Schnellstart und Schnellstop sind bei allen modernen Geräten krank, weil zu langsam, Sie können wegen der Trägheit nicht

schneller sein. Das Gerät muß bereits angelaufen sein, wenn auf Aufnahme geschaltet wird. Vor 1955 war das auch üblich, zumin- dest bei einem Gerät.

Ich weiß nicht, wie andere Leute ihr Tonbandgerät aufstellen, und ob es vorkommt, daß an den Leitungen Veränderungen vor- genommen werden. Damit, daß die Anschlüsse von Geräten ver- schiedener Firmen anders geschaltet sind, wird man sich abfinden müssen. Da man jedoch das Gerät meist so aufstellt, daß die Rück- seite an einer Wand steht, macht es noch ganz besonderen Spaß und erfordert Verrenkungen, Stecker in die vertieft hinten am Gerät befindlichen Buchsen einzustöpseln. Wie wäre es, die Buch- sen seitlich anzubringen?

Das Nakchteiligste und Unzweckmäßigste am Gerätemarkt ist die riesige Typenzahl. Dabei würden vier Geräteklassen ausreichen:

1. Heim-Diktiergeräte,

2. Geräte für Normalverbraucher, billig, narrensicher, einkanalig, 3. Hochwertige Geräte für Mono, 4

. Hochwertige Geräte für Stereo. Volker Weise, Stuttgart-Heumaden

Nochmals Kontaktreinigung

FUNKSCHAU 1960, Heft 6, Seite 246

Sie schrieben bereits zweimal über Kontaktreinigung. Dazu will ich Ihnen mitteilen, daß ich mir aufgrund Ihrer Veröffentlichung in Heft 6/1960 das dort erwähnte Mittel in Sprühflaschen aus Amerika besorgt habe. Bisher sind noch keinerlei Nachteile eingetreten, obwohl ich nun schon einige Monate mit dieser Sprühflasche arbeite. Selbst Oszillatoren, die ich absichtlich besprüht habe, zeigten keine Veränderungen. Die Reinigungs- und Konservie- rungseigenschaften sind sehr gut, und mit dem mitgelieferten langen Sprührohr läßt sich jede auch noch so schwer erreichbare Stelle besprühen. Diese Art der Kontaktreinigung möchte ich nicht mehr vermissen. Cramolin und Oxyd-Ex verwende ich natürlich auch noch, aber für schlecht zugängliche Stellen nur die Sprühflasche.

Eine Flasche kostet mit Zoll und Porto fünf Dollar. Da nur Kisten mit 24 Flaschen geliefert werden, mußte ich eine größere Menge abnehmen und bin gerne bereit, davon an interessierte Kollegen abzugeben. Die mir von der Firma gelieferte Probeflasche benutze ich nun schon seit vier Monaten täglich.

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FUNKSCHAU 1961 / Heft I

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Heftl/FUNKSCHAU 1961 8

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1961 ein neuer Zeitabschnitt der Halbleitertechnik ?

Natürlich ist ein Jahreswechsel ohne Einfluß auf eine technische Entwicklung. jedoch regt er dazu an, die Alltagsarbeit einmal ruhen zu lassen, auf das Geleistete zurückzuschauen und das Künftige zu überdenken. In unserer Technik mehrten sich gerade in letzter Zeit die Anzeichen, daß die Halbleiter-Bauelemente, sowohl die Transistoren als auch die so einfach anmutenden Kristalldioden, nach dem stürmischen Aufschwung der letzten Jahre künftig weitere, beinahe revolutionäre Anwendungsmöglichkeiten ergeben werden.

Erst seit 1958 kennt man den Begriff Tunneldiode, die man zu Ehren ihres Erforschers besser Esaki-Diode nennen sollte, denn auch die Zener-Diode beruht auf einem Tunneleffekt, trägt aber den Namen ihres Urhebers. Diese Esaki-Diode, als negativer Widerstand wirkend, berechtigt zu den größten Hoffnungen, die Empfindlichkeit unserer UKW-Bausteine und Fernseh-Tuner nochmals ganz ent- scheidend zu verbessern. Ein Experimentalvortrag in einem der führenden Halb- leiterwerke bewies, daß ein solcher Esaki-Diodenverstärker im UHF-Bereich von 400...800 MHz gegenüber einem Röhrenverstärker das Eingangsrauschen so be- trächtlich herabsetzte, daß sich ein vorher vollkommen flaues und unansehnliches Fernsehbild zu normalem Kontrast und guter Gradation steigern ließ.

Noch überzeugender jedoch waren bei dem gleichen Vortrag die Ergebnisse mit einem anderen Halbleiterverstärker. Er arbeitete mit einer Reaktanzdiode, die steuerbare Kapazität der Diodensperrschicht ergab hier den Verstärkungs- effekt. Gegenüber der Anordnung mit Esaki-Diode konnte die Rauschzahl dieses Reaktanzverstärkers oder parametrischen Verstärkers nochmals etwa auf die Hälfte herabgesetzt werden.

Aber nicht nur bei den Kristalldioden, sondern auch bei den Transistoren läuft die Entwicklung sprunghaft weiter. Serienmäßige Transistoren in sogenannter Mesa-Technik schwingen bereits bis zu Frequenzen von 800 MHz. Diese Tran- sistoren bieten dabei Vorteile in der Herstellung, weil nicht jedes einzelne Element unter dem Mikroskop vorgearbeitet zu werden braucht, sondern Hunderte von Systemen mit Hilfe von Schablonen gleichzeitig erzeugt werden können. Diese möglichen Wandlungen in der Herstellungstechnik führen dazu, daß die Transistorfabriken sich alle Wege für eine schnelle Umstellung der Fertigung offenlassen. Es würde keine allzu großen Schwierigkeiten machen. Vollautomaten zum Herstellen von Legierungstransistoren zu entwickeln und zu bauen. Aber innerhalb des einen Jahres, das man für die Entwicklung eines solchen Automaten bis zur Fabrikationsreife mindestens benötigt, kann diese Herstellungstechnik vielleicht schon überholt sein.

Bei diesen Fortschritten der Halbleiterverstärker darf man jedoch nicht glauben, daß die Vakuumröhre nun endgültig abgewirtschaftet hätte, im Gegen- teil, die Halbleitertechnik kam gerade recht, um den infolge unseres wachsenden Lebensstandards enorm gestiegenen Bedarf an Verstärkerelementen zu decken. Die Röhrenfabriken allein würden das gar nicht schaffen, obgleich sie ebenfalls ständig ihre Produktionskapazitäten erweitern.

Für Halbleiter-Bauelemente, besonders für Transistoren, eröffnen sich ferner Möglichkeiten mit vorerst noch unabsehbaren Folgen für andere Industrien. So sind Armbanduhren mit Transistor-Antrieb denkbar, bei denen der bisherige mechanische Energiespeicher die Aufzugsfeder zusammen mit der mecha- nischen Antriebsübersetzung entfällt und ein großer Teil der feinmechanischen Präzisionsteile der Uhr überflüssig und durch die billigere Elektronik ersetzt wird. Eine winzige Batterie treibt über einen Transistor-Oszillator und eine elek- tromagnetische Kopplung die Unruhe bei größerer Ganggenauigkeit und geringem Störgeräusch gegenüber den bisherigen Uhren direkt an. Diese winzige Batterie soll die Uhr länger als ein Jahr ununterbrochen in Betrieb halten. Über die Lebensdauer des Transistors spricht man dabei überhaupt nicht mehr. Sie wird mit gutem Grund als fast unerschöpflich angesehen.

Dabei ist dies eine so erstaunliche Erscheinung, daß es gerade zum Jahres- wechsel und während einer Zeitepoche, da die Menschen in den Weltraum greifen, angebracht ist, auch über dieses Wunder des Mikrokosmos etwas nach- zusinnen. Nur wenige tausendstel Millimeter dick sind die wirksamen Halb- leiterschichten eines Transistors, und schier unerschöpflich lösen sich Jahr für Jahr aus dieser hauchdünnen Atomschicht immer neue Elektronen, ohne daß die Wirkung merklich nachläßt. Wie geheimnisvoll ist also dieses kleine Bauteil, das zwar der Mensch mit seiner Wissenschaft geschaffen hat, das aber doch auf ewigen Naturvorgängen beruht. Limann

33. Jahrg. 1. Januar-Heft 1961 Nr. 1

Inhalt:

Seite

Leitartikel 1961 ein neuer Zeitabschnitt der Holbleitertechnik® .......22e2csecen 0. 1 Das Neueste

Bildröhrenprüfung mit ultraviolettem Eicht ass eneeee reeee 2 UHF-Universal-Einbaugerät für die Fernsehgeräte 1955/59 Produktionszahlen «sus. 00: en... 2 Transistorschaltungen, Halbleiter

Transistor-Schaltungstechnik:

Nf-Verstärker mit Eintakt-Endstufe ... 3 Pendelrückkopplungsempfänger ........ 5 Stabiler Kristalloszillator .............. 5 Halbleiterfabrik Heilbronn ............ 7

Elektronik Elektronischer Zeitschalter für Vergrößerungsgeräte .....nn2rsrse en. 6

Schallplatte und Tonband Schallplatten-Musikbar mit teilweiser Selbstbedienung Magnetische Löcher .........2222s220 20 + 9

Neue Agfa-Magnetbänder ............ 10 Schallplatten und Tonbänder für den Tochnikörf; =. ssirseelernieiene auntererenert 10 Die Telefunken-Geräuschmühle ........ N Einmann-Saxophonquintett im eigenen Heim aufgenommen ...... 12

Aus der Welt des Funkamateurs Ein 10/11-m-Konverter mit 12-V-Röhren .. 13 KW-Vorsatzstufe mit Allbandkreisen ... 14 Modulation des 100-kHz-Kristall-

OSZ1llOfOrS:4.:.450 een 14 Basteln und Bauen während der kehrzeit ...: 4. ee 14 Meßtechnik

Bauanleitung: Vielseitiger Signaltester ein Meisterstück

Tonfrequenz-Wattmeterzusatz zum Röhrenvoltmeter ............2rc20 00: 18

Niederfrequenzverstärker kritisch betrachtet

40-Watt-Verstärker Telewatt-Ultra ...... 19 Schaltungssammlung

40-Watt-Verstärker Telewatt-Ultra ...... 21 Elektroakustik

Dynamikkompression mit Dioden ...... 22

Vom Eckenlautsprecher zur Schallsäule 22 Zur Vierspurtechnik Bauelemente

Die Berechnung von Netz- transformatoren nach dem ae 23 Elektronenstrahlröhre DG 7-52

international anerkannt ...........--- 24 Werkstattpraxis Transistor rauscht ............» slanes “.. 25 Gegen das Schmelzen der Drahtisolation beim: Löten =.05.+..:0.2: »aessenn 2 Zum Abisolieren von Drähten .......... 25

Papierkrieg in der Service-Werkstatt .... 25 Praktische Abgleichschablonen ......... 25

Fernseh-Service

Mangelnde Brummkompensation in der Ton-Endstufe: 2.0.4... 040020220 26

Schwarzer Rand an der linken Bildseite 26

Bild seitlich eingeschnürt .............. 26

4

RUBRIKEN: Kurz und Ultrakurz, Nachrichten .... *5, *6 Briefe an die FÜNKSCHAU-Redaktion .. *7 Neue Geräte, Neue Druckschriften .... 27 BEILAGEN:

Funktechnische Arbeitsblätter

SK 81, Blatt 1 und 2: Wellenwiderstand von Paralleldraht- und konzentrischen Leitungen.

* bedeutet Anzeigenseite (kleine schräge Zahlen)

Bildröhrenprüfung mit

ultraviolettem Licht

In der Fabrikation der Fernseh-Bildröhre spielt die Herstellung der Leuchtstoffschicht auf der Innenseite der Frontplatte eine außerordentlich wichtige Rolle, ist sie doch in erster Linie für die Güte des erzeugten Bildes von großer Bedeutung. Die chemisch aufbereitete und aufgeschlämmte Suspen- sion, die als Leuchtstoffschicht aufgebracht wird, besteht aus einer Mischung von Farb- komponenten, deren Verhältnis maßgebend für den Farbton des erzeugten Fernseh- bildes ist. Daraus ist ersichtlich, daß die erstrebte völlige Gleichmäßigkeit der sehr dünnen pulvrigen Schicht die Qualität des Leuchtschirmes überhaupt bestimmt. Die Leuchistoffsubstanz besteht aus winzigen Körnchen, deren Eigenschaftes ihrermöglicht, beim Auftreffen des im Bildröhrensystem erzeugten Elektronenstrahls aufzuleuchten. Eine Prüfung der einwandfreien Beschaffen- heit der Leuchtstoffschicht wäre demnach also praktisch erst bei der elektrischen In- betriebnahme einer Bildröhre durchführbar, menn es nicht die Leuchtstoffsubstanz er- möglichte, eine Leuchterscheinung auch mit Hilfe einer Bestrahlung durch ultraviolettes Licht in sehr ähnlicher Weise hervorzubrin- gen. Dieser Effekt wird dazu ausgenutzt, eine Prüfung der Leuchtstoffschicht von außen durch das Glas der Frontplatte hin- durch auf deren Beschaffenheit durchzu- führen. Auf diese Weise ist man also in der Lage, den Leuchtschirm im Zuge der Ferti- gung der Fernsehbildröhren zu kontrollie- ren, bevor das elektrische Strahlsystem in die Röhre eingebaut ist. Dies hat den mesentlichen Vorteil, daß ein fehlerhafter Schirm unmittelbar nach seiner Herstellung, lange vor der endgültigen Fertigstellung der Röhre zur elektrischen Inbetriebnahme, ausgeschieden werden kann, Zugleich kön- nen solche ausgeschiedenen Stücke an den Anfang des Herstellungsganges zurückge- geben werden, um nach Ausmwaschen der verdorbenen Schicht die Kolben mit einer neuen Suspension zu beschicken.

Dieses Verfahren hat für die Fabrikation den unschätzbaren Wert, bei der in sehr großen Stückzahlen laufenden Massenpro- duktion von Bildröhren die weitere Verar- beitung ungeeigneter Exemplare auszuschlie- ßen und gleichzeitig eine sehr kritische Qualitätskontrolle zu ermöglichen, so daß nur völlig einwandfreie Exemplare nach Durchlaufen des Fertigungsprozesses in die Hände des Kunden gelangen. An einem in den Weg des Förderbandes eingeschalteten Arbeitsplatz wird die Schirmprüfung mit ultraviolettem Licht vorgenommen. Hier merden eventuell auftretende Schäden des Schirmes durch die Anregung der Schicht infolge der Bestrahlung deutlich sichtbar. Solche Schirme werden mit farbigen Fett- stiften auf der Glasoberfläche gekennzeich- net und vom Band genommen. Auf dem Wege des Werdeganges einer Fernsehbild- röhre stellt diese erste Kontrolle des Leucht- schirmes nur einen Teil der sehr umfang- reichen und sorgfältigen optischen und elek- trischen Prüfungen dar, die den heute er- reichten hohen Stand der Qualität von Bild- röhren gemährleisten. Hans Mogk

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Verlag, Redaktion und Anzeigenabteilung der FUNKSCHAU . Franzis-Verlag

2

D AS N E UE STE aus Radio- und Fernsehtedınik

UHF-Universal-Einbaugerät für die Fernsehgeräte 1955/59

Für ältere Fernsehempfänger bis zurück zum Jahrgang 1955 entwickelte Grundig ein Universal-UHF-Einbauteil sowohl für die für UHF vorbereiteten als auch für die nicht- vorbereiteten Modelle. Es handelt sich um einen handelsüblichen UHF-Tuner mit Hilfs- Zf-Stufe (Bild 1, rechts), deren Zf-Ausgang (38,9 MHz) kapazitiv über eine „Aufblas- kappe“ in die Mischröhre des VHF-Kanal- schalters eingekoppelt wird. Somit be- schränkt sich der Eingriff in die Schaltung des umzurüstenden Fernsehempfängers lediglich auf die Entnahme von Heiz- und Anodenstrom.

Mechanisch ist der Einbau ziemlich ein- fach. Das Universal-Einbauteil bildet mit der Bedienungsplatte, die die Knöpfe für die Grob- und Feinabstimmung und die Taste für

Bild 1. Universal-UHF-Einbauteil mit Hilfs-Zf-

Stufe (rechts), gekoppelt mit einer Aufblaskappe

auf die Misch/Oszillatorröhre des VHF-Kanal- schalters (links)

Bild 2. Grundig-Fernsehempfänger Modell 235 (Jahrgang 1956) mit eingesetztem UHF-Einbauteil

Reise- und Auto- empfänger

Zeitraum Stück

1. bis 3. Quartal 1960

1 655 827 1 477 574

Oktober 1960*) 202 564 154 929

Oktober 1959 254 921 129 708

* vorläufige Zahlen

Bild 3. Blick auf die Frontplatte eines einge-

bauten Universal-UHF-Einbauteiles mit Grob-

Feinabstimmung und Drucktaste für die Umschal- tung VHF/UHF

VHF/UHF-Umschaltung trägt und sogleich als Bohrschablone dient, eine organische Ein- heit. Mit dieser Platte läßt sich eine für alle Wandstärken passende Zentralbefestigung an einer freien Stelle der Empfängerseiten- wand bewerkstelligen (Bild 2). Diese univer- selle Möglichkeit macht das Einbauteil auch für andere Fabrikate brauchbar. Bild 3 zeigt die Bedienungselemente an der Außenwand des Gerätes.

Eine zweite Ausführung des Universal- UHF-Einbauteiles enthält einen eigenen Heiztransformator, so daß sich der Eingriff in das Chassis des Empfängers lediglich auf die Entnahme der Anoden- und Netzspan- nung beschränkt. Die anfangs vorgesehene Ausführung für Grundig-Fernsehempfänger mit motorisierter Senderwahl wird nicht gebaut.

Das neue Universal-UHF-Einbauteil wird ab Januar 1961 zum Preis von rund 110 DM ausgeliefert werden.

Für die Jahrgänge 1958 und 1959 liefert Grundig den bisherigen UHF-Einheitstuner mit Montagesätzen I bis IV. Firmenseitig wird empfohlen, auch diese Modelle im In- teresse der einheitlichen Lagerhaltung mit dem beschriebenen Universal-UHF-Einbau- teil umzustellen.

Für die Grundig-Fernsehempfänger des Jahrganges 1960/61 gilt folgendes: Soweit sie ab Werk mit UHF-Teil geliefert werden, enthalten sie den neuen UHF-Tuner 15 (vgl. FUNKSCHAU 1960, Heft 23, Seite 575); für alle nachträglich auszustattenden Geräte dieses neuen Jahrgangs steht der UHF-Ein- bausatz 10 zur Verfügung.

Grundig-Fernsehempfänger aus der Zeit vor 1955 mit der niedrigen Zwischenfre- quenz 27 MHz, wovon aber nur geringe Mengen verbreitet sind, müssen mit einem UHF-Konverter umgestellt werden; der Ein- bau selbst des Universal-UHF-Einbauteiles ist wegen dessen anderen Zf-Ausganges (38,9 MHz) nicht möglich. —T

Fernseh- empfänger

Phonosuper und Musiktruhen

314 377 1593 088

41 956 228 888

56 614 202 617

Heft1/FUNKSCHAU 1961 10

Ingenieur OTTO LIMANN

Transistorschaltungen

Transistor-Schaltungstechnik

In den wenigen Jahren seiner Existenz ist der Transistor bereits in viele Gebiete der elektronischen Schaltungstechnik, der Elektro- akustik und des Empfängerbaues eingedrungen. Zahllose Schal- tungen hierfür wurden entwickelt, erprobt und in den verschie- densten Firmendruckschriften, Fachaufsätzen und Büchern veröffeni- licht. Das führte jedoch bei der großen Auswahl gerade dazu, daß Transistor-Schaltungen eines bestimmten Gebietes mühsam auf- gesucht werden müssen, um sie auszuwerten und zu vergleichen. In der hier beginnenden Aufsatzreihe werden deshalb aus der Fülle dieses Materials typische Transistor-Schaltungen ausgewählt und gruppenweise zusammengestellt. Vorzugsweise wird dabei auf die technischen Informationen der Transistor-Hersteller eingegangen, aber auch die Schaltungen aus den Katalogen der großen Einzel- teil-Versandgeschäfte wurden herangezogen, denn gerade diese Schaltungen, die für den Selbstbau von Geräten sorgfältig durch- gebildet worden sind, eignen sich gut für Versuchsarbeiten.

Sämtliche Schaltbilder werden nach einheitlichen Richtlinien um- gezeichnet, damit sie leicht verglichen werden können. Soweit er- hältlich, sollen in den einzelnen Funktionsbeschreibungen auch die Wickeldaten von Transformatoren und Spulen aufgeführt werden sowie alle sonstigen zur Verfügung stehenden Daten. Wenn gerade

bei den einfachen Schaltungen keine Spannungsangaben für Kon- densatoren und für Wattbelastungen von Widerständen angegeben sind, so hat auch der Hersteller hierauf verzichtet. Aber ein Blick auf die Höhe der Speisespannung zeigt, daß man für Elektrolyt- kondensatoren meist durchweg Miniaturausführungen mit gering- sten Betriebsspannungen wählen kann, und bei Widerständen kommt man stets mit den kleinsten Typen von 0,1 W oder 0,05 W aus. Wer sichergehen mill, rechnet die Belastung für den kleinsten vom Gleichstrom durchflossenen Widerstand bei der vorhandenen Speisespannung aus, er wird immer auf minimale Werte kommen.

Bei den Schaltungen der Einzelteil-Versandhäuser werden oft nur preisgünstige Transistortypen mit eigener Bezeichnung ohne Herstellerfirma angegeben. In solchen Fällen wird auf die Typen- angabe ganz verzichtet. Durch Vergleich mit ähnlichen Industrie- schaltungen lassen sich leicht Paralleltypen abschätzen, wenn man nicht sogar vorzieht, den Originalbausatz hierfür zu erwerben. Selbstverständlich sind für den gewerblichen Nachbau und für die Benutzung der Geräte die Patentgesetze und die einschlägigen Be- stimmungen zu beachten, wie sie z. B. für Fernsteueranlagen und für freistrahlende Oszillatoren von der Deutschen Bundespost erlassen wurden.

1. Nf-Verstärker mit Eintakt-Endstufe für kleinste Ausgangsleistungen

Zweistufige Transistor-Kleinstverstärker

Bild 1. Telefonadapter

Diese besonders einfache Transistor- Schaltung ist als Mithörverstärker bei Tele- fongesprächen gedacht. Als Aufnehmer dient eine Spule mit U-förmigem Eisenkern, der den Streufluß aus der Sprechspule des Telefonapparates aufnimmt. Die beiden ka- pazitiv gekoppelten Transistoren erhalten ihre Basisvorspannung lediglich über Wider-

0C 343

0C 363

Bild 1. Zweistufiger Transistor-Verstärker als Telefonadapter (Intermetall)

stände von der Minusleitung her. Zur Strom- versorgung reicht eine Nickel-Kadmium-Zelle vom Durchmesser eines Pfennigstückes für mehrere Stunden Betriebsdauer aus. Infolge

der Bestückung mit Subminiatur-Transi- storen kann der Verstärker so klein wie eine Zündholzschachtel aufgebaut und mit Hilfe eines Gummisaugers an geeigneter Stelle des Telefonapparates befestigt wer- den. Soll er am öffentlichen Fernsprechnetz betrieben werden, so ist er von der Bundes- post genehmigen zu lassen.

(Schaltung und Transistoren von der Firma Intermetall.)

Bild 2. Kristallmikrofon-Verstärker

Diese Schaltung unterscheidet sich von der vorhergehenden lediglich dadurch, daß an den Eingangsklemmen ein Potentiometer zur Lautstärkeeinstellung angeordnet ist. Wie bei Transistor-Eingangsschaltungen zweckmäßig, liegt der Schleifer an der Ein- gangsklemme, so daß im Basiskreis stets der gesamte Potentiometerwiderstand von 250kQ vorhanden ist. Dadurch wird der Transistor mit konstantem Eingangsstrom gesteuert, und der niedrige, sich bei der Aussteuerung ändernde Emitterbasiswider- stand kann keine Verzerrungen verursachen, falls der Schleifer nicht unmittelbar am Basispotential liegt.

SOKkR

70KR2

C-3V I

5IKR

TkR z

[5 +

Zum Unterschied gegen Bild 1 erhält hier der zweite Transistor seine Basisvorspan- nung über einen Spannungsteiler. Dies be- wirkt bekanntlich eine bessere Stabilität des Arbeitspunktes gegen Temperatur- schwankungen. Die Schaltung ist dazu ge- dacht, die Spannung eines Kristallmikrofons so weit zu verstärken, daß das Mikrofon an den Tonabnehmerbuchsen eines Rundfunk- empfängers betrieben werden kann. Die Anlage eignet sich ferner als Vorverstärker für Modulationsstufen von KW-Amateur- sendern. Infolge des niederohmigen Aus- gangs von 1kQ besteht keine Gefahr der Brummeinstreuung und Höhenbeschneidung durch das Zuleitungskabel. Der Verstärker einschließlich der 3-V-Batterie läßt sich zu- sammen mit der Mikrofonkapsel in einem handlichen Gehäuse unterbringen, so daß nach außen hin nur das Mikrofon mit der Zuleitung in Erscheinung tritt.

(Schaltung und Bausatz TG 5013 von Arlt- Radio-Elektronik, Berlin - Düsseldorf - Stuttgart. Preis des kompletten Bausatzes 29.60 DM.)

15V 62042 []5«2

++

100k2 []27%2 0uF TOuF ur IH ze |: 250KR2

Bild 2. Kristallmikrofon-Verstärker mit zwei Transistoren (Arlt)

FUNKSCHAU 1961 / Heft I

11

+

Bild 3. Mikrofonverstärker für dynamische und Kristallmikrofone

(Radio-Fern)

Bild 4. Nf-Verstärker mit zwei Transistoren für 50-mW-Ausgangsleistung

(Siemens)

TF65 TF65

C-45V

50KR

4kR

TF65

—+

Mi

Bild 6. Dreistufiges Hörgerät mit magnetischem Mikrofon (Siemens)

Bild 3. Mikrofonverstärker

Diese Schaltung gleicht im Prinzip der vorhergehenden, sie ist jedoch zum Betrieb von dynamischen und Kristallmikrofonen gedacht. Niederohmige dynamische Mikro- fone werden an die Klemmen 2 und 3 an- geschlossen. Hierbei spielt der niedrige Ein- gangswiderstand des ersten Transistors keine Rolle.

Hochohmige Kristallmikrofone sind an die Klemmen 1 und 2 zu legen. Der Vorwider- stand von 51 kQ im Basiskreis bewirkt dann die Stromaussteuerung. Der Basisspannungs- teiler des zweiten Transistors ist hier durch den 100-kQ-Trimmwiderstand veränderbar. Man stellt damit zweckmäßig bei großer Aussteuerung nach Gehör auf saubersten Ton ein.

(Schaltung und Bausatz MV 002 von Radio- Fern-Elektronik, Essen. Preis des kompletten Bausatzes ca. 15.— DM.)

Bild 4. Nf-Verstärker für 50 mW Ausgangs- leistung

Dieser kleine Nf-Verstärker gibt die recht beachtliche Ausgangsleistung von maximal 50 mW ab und benötigt dazu nur eine Ein- gangsspannung von 3,5 mV. Er eignet sich also bereits als Nf-Verstärker eines Taschen- oder Reiseempfängers, ferner als Verstär- ker für ein dynamisches Mikrofon, z. B. bei Wechselsprechanlagen. Die Tauchspule des Lautsprechers muß allerdings eine Impedanz von 200 @ haben. Niederohmige Lautspre- cher sind über einen Ausgangsübertrager von 2000 :5@Q anzupassen,